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Kindertagespflege Nimmerland

Ch. Pilz & A. Dillschnitter

Konzept unserer Großtagespflege 

Die Großtagespflege ist ein pädagogisches Kinderbetreuungsangebot. In einer Gruppe werden 9 Kinder von 0,6 Monaten bis 3 Jahren von zwei qualifizierten Tagesmüttern betreut. Eine dritte Tagesmutter steht als Vertretungskraft für Urlaubs- oder Krankheitsvertretung zur Verfügung.

In der Gruppe wird ihr Kind nach seinem Wissensstand individuell gefördert und unterstützt. Wir begleiten ihr Kind spielerisch, mit Bewegung, Büchern, Spielen und Singen.

Es ist wichtig, ihrem Kind die Möglichkeit zu geben Bindungen einzugehen um ihre sozialen Kompetenz zu stärken.

 

Standort und Räumlichkeiten

Unsere Kindertagespflege in Bonn Mehlem verfügt über ausreichend Parkgelegenheiten für die Bring- und Abholzeiten. Die Erreichbarkeit mit Bus und Bahn ist ebenfalls gegeben. Die Gruppe hat einen schönen Außenbereich, welcher über verschiedene Spielmöglichkeiten verfügt.
In unserem Nimmerland bieten wir zwei Spielzimmer mit einem Podest zum Krabbeln, Entdecken und Klettern. Die Räume sind in verschiedene Spielbereiche aufgeteilt die zum Kuscheln, Basteln oder Malen einladen.

Im Küchenbereich finden wir Platz zum gemütlichen Essen sowie für ruhige Beschäftigungen wie zum Basteln und Malen oder andere Aktivitäten. In unserem Schlafraum hat jedes Kind sein eigenes Bettchen zum Träumen und ausruhen. Unser Wickelbereich bietet eine intime Pflege ihres Kindes.
Jedes Kind erhält seine eigene Hygienebox für Windeln und Pflegeprodukte , die unter anderem wie Matschhose , Wechselkleidung etc. von den Eltern mitzubringen sind.

Öffnungszeiten

Unsere Großtagespflege ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 07.30 – 17.00 Uhr geöffnet.
Unsere Bringzeiten sind zwischen 7.30 h und 8.30h dann können wir mit unserem gemeinsamen Frühstück beginnen.
Nach unserer Mittagsruhe, ab 14.30 h , können die Kinder abgeholt werden. In unserer Großtagespflege werden nur Ganztagsplätze vergeben.

Schließzeiten


Keine Schließzeiten !

Ausgenommen zwischen Weihnachten und Neujahr , sowie an allen gesetzlichen Feiertagen, bleibt unsere Großtagespflege geschlossen.

Finanzierung

Die Abrechnung der Elternbeiträge werden gehaltsabhängig an das Jugendamt entrichtet. Die Essenspauschale geht direkt an uns.

Mahlzeiten

Mahlzeiten in unserer Großtagespflege
Das Frühstück ist eine wichtige Mahlzeit, hiermit beginnen wir den Tag. Wir bieten verschiedenen Brotsorten an, welche 2x die Woche, mit den Kindern selbst gebacken werden. Der Belag besteht aus Frischkäse, Schnittkäse, Quark oder auch mal einer zuckerreduzierten Marmelade. Rohkost ( wie : Gurke, Möhren, Kohlrabi) zum knabbern und selbstverständlich frischem Obst. Jede Gruppe verfügt über eine eigene Küche, dort werden rein vegetarische Mahlzeiten frisch zubereitet. Obst und Gemüse stehen täglich auf unserem Speiseplan. Wir kochen ohne Geschmacksverstärker und bieten in vielen Bereichen Biokost an.
An Festtagen oder Geburtstagsfeiern gibt es natürlich auch etwas Besonderes wie Kuchen oder anderen Leckereien. Unsere Mahlzeiten, wie Frühstück, Mittagessen und den Nachmittagssnack werden mit den jeweiligen Tagesmüttern gemeinsam eingenommen. Eine Essenspauschale pro Kind über 105,-€ monatlich ,deckt alle Kosten Rund um die Ernährung ihres Kindes ab.

Eingewöhnung Berliner Model


Eingewöhnung nach dem Berliner Model

Die Eingewöhnungszeit ist uns sehr wichtig, sie dient dazu , dass das Kind eine Bindung zur Tagespflegeperson aufbauen kann. Sie wird individuell den Bedürfnissen des Kindes angepasst. Erst wenn das Kind sich trösten, füttern, wickeln lässt und es in der Tagespflegestelle auch einschlafen kann, dann kann die Eingewöhnungszeit als gelungen betrachtet und davon ausgegangen werden, dass das Kind Tagespflegeperson als Bindungsperson angenommen hat. In der Anfangsphase kommt das Kind nur zusammen mit einer Bindungsperson (Vater oder Mutter) zu uns.

Das Elternteil stellt den sicheren Hafen des Kindes dar. Aus diesem heraus kann das Kind in seinem individuellen Tempo seine Umgebung wahrnehmen und sich langsam darauf einlassen. Bereits ab dem ersten Tag bietet sich die Tagespflegeperson als neue zusätzliche Bezugsperson des Kindes an, indem sie zum Beispiel ein Spielzeug reicht. Das Kind kann sich so in Begleitung seiner Eltern an die neue Umgebung, neue Sinneserfahrung und an neue Gesichter gewöhnen. Deshalb wird in der Regel erst nach drei bis vier Tagen ein erster Trennungsversuch für wenige  Augenblicke unternommen. Gelingt dieser, das heißt, lässt sich das Kind von der Tagespflegeperson zeitnah beruhigen, wird die Trennungszeit Schritt für Schritt erhöht, sodass dann schon eine Mahlzeit, das Windeln und zum Schluss der Mittagsschlaf in der Tagespflege stattfindet. Bei guten Voraussetzungen kann ein Kind so bereits nach 14 Tagen eingewöhnt sein und sich auf die neue Herausforderungen und den geteilten Tagesablauf zwischen Familie und Tagespflege einstellen. Das Kind hat dann den Übergang von der Familie von der Familie in die Tagespflege erfolgreich gemeistert, und es wird selbstbewusst und zielstrebig seine Umwelt  entdecken und entsprechende Lernerfahrungen machen.

Ziele pädagogischer Arbeit

Ziele und Formen unserer pädagogischen Arbeit
Kinder stark und selbstbewusst machen ist unser Ziel. Durch liebevollen und respektvollen Umgang durch Vertrauen in die Fähigkeiten der Kinder, sowie ausprobieren und entdecken
lassen, möchten wir das Selbstbewusstsein der Kinder aufbauen und stärken . Sie sollen lernen , ihre Bedürfnisse und Wünsche mitzuteilen, ihre Ideen zu äußern und umzusetzen. Die Entwicklung zu einer eigenständigen Persönlichkeit, der uns anvertrauten Kinder steht im Vordergrund. Situative Spiel- und Bildungsangebote richten sich nach den Wünschen,
Interessen und Bedürfnissen der Kinder. Jedes Kind bekommt das Recht und die Zeit für seine Entwicklung.

Zum Pädagogischem Konzept gehören

  • -ein geregelter, strukturierter Tagesablauf mit festen Ritualen. Rituale sind verlässliche wiederkehrende Aktivitäten im Tagesablauf , wie zum Beispiel die Begrüßung, das Morgenlied, der Morgenkreis, Tischsprüche etc.
  • -Sprachförderung z. B. durch Singen, Bilderbuchbetrachtung, Fingerspiele
  • -musikalische Früherziehung durch Singen, Klatschen und Begleitung von Musikinstrumenten -Grobmotorik fördern durch Spaziergänge, freies Toben und Spielen im Freien etc.
  • -Feinmotorik fördern durch kneten, puzzeln, malen, schneiden, basteln…
  • -Sozialverhalten lernen durch Umgang mit den anderen Kindern, das Einnehmen durch gemeinsame Mahlzeiten und Spielen
  • -Selbstständigkeit lernen durch „Hilf mir, es selbst zu tun“ (Maria Montessori) z.B. Jacke, Schuhe selbst anziehen, Treppensteigen, Klettern,
  • -Erlernung von Regeln und Grenzen anzunehmen
Dokumentation

Als Form der Dokumentation kommt das Portfolio zum Einsatz, ein Ordner, der gefüllt wird mit:

  • -Arbeiten des Kindes, z.B. Zeichnungen, versehen mit Name, Datum
  • -Fotos des Kindes, die es bei Aktivitäten abbildet, zum Beispiel beim Spielen, Basteln – Dokumentierte Feste und Höhepunkte.
  • -Das Portfolio ist sozusagen das Tagebuch der kindlichen Entwicklung.
Tagesablauf

Ein geregelter Tagesablauf ist die Grundlage für eine optimale Entwicklung der Kinder. Er gibt ihnen Sicherheit, Orientierung, ein Gefühl von Geborgenheit und Halt. Um dies gewährleisten zu können, bitten wir alle Eltern, sich an die Bring – und Abholzeiten zu halten.

07.30 bis 08.30 Uhr:  Ankommen der Kinder
08.30 bis 09.00 Uhr: Gemeinsames Frühstück
09.00 bis 09.30 Uhr:  Morgenkreis
09.30 bis 11.00 Uhr: Freies Spielen
11.00 bis 11.30 Uhr: Wickeln, vorbereiten für die Mittagsruhe
11.30 bis 14.00 Uhr: Mittagessen, Zähneputzen, Mittagsschlaf
14.00 bis 14.30 Uhr: Wickeln
14.30 bis 15.00 Uhr: Zwischenmahlzeit
15.00 bis 16.30 Uhr: Freies Spielen

Wir freuen uns auf Sie und Ihren größten Schatz! Christiane Pilz & Alexandra Dillschnitter